Not­wen­dig wur­de die Revi­si­on der ISOTS 16949 auf­grund der gro­ßen Revi­si­on der ISO 9001 von der 2008er zur 2015er Ver­si­on sowie auf­grund einer Viel­zahl an Ände­rungs- und Ver­bes­se­rungs­ein­ga­ben aus der Auto­mo­bil­in­dus­trie. 

Anders als die ISOTS 16949 ist bei der IATF 16949 die ISO 9001 nicht mehr in der Norm ent­hal­ten, jedoch mit­gel­ten­de Unter­la­ge und somit wei­ter Bestand­teil der Norm.

Die IATF16949 ent­hält 101 Zusatz­ab­schnit­te gegen­über der ISO 9001. Bei­de Nor­men zusam­men beinhal­ten 165 Normab­schnit­te mit Anfor­de­run­gen. 

Ände­run­gen bzw. Erwei­te­run­gen der IATF 16949 gegen­über der ISO/TS 16949 betref­fen u.a. das Lie­fe­ran­ten­ma­nage­ment ,  die Soft­ware­ent­wick­lung und ‑inte­gra­ti­on, den Anwen­dungs­be­reich, die Audi­to­ren­qua­li­fi­ka­ti­on u.v.m.

In der IATF 16949 wird anders als in der ISO 9001 ein Qua­li­täts­ma­nage­ment­hand­buch und ein Qua­li­täts­ma­nage­ment­be­auf­rag­ter sowie 19 doku­men­tier­te Pro­zes­se gefor­dert. 

Mit­gel­ten­de Unter­la­gen zur IATF 16949 sind neben der ISO 9001 die Zer­ti­fi­zie­rungs­vor­ga­ben in der 5. Revi­si­on  aus 2016 sowie die Sanc­tion­ed Inter­pre­ta­ti­ons, FAQ und Kun­den­spe­zi­fi­sche For­de­run­gen.

In unse­ren Trai­nings und Bera­tun­gen gehen wir selbst­ver­ständ­lich auf die Anfor­de­run­gen der IATF 16949:2016 ein und zei­gen Mög­lich­kei­ten zur Umset­zung auf.